- jeden Tag abends von 20 bis 22 Uhr
- die Sendung läuft im Radio als Schleife (ohne Anfang und Ende)
- jede volle Stunde wechselt die Hintergrundmusik
Die Beat-Frequenz dieser Sendung hilft beim Visualisieren. Die bildliche Vorstellungskraft wird bei dieser Sendung besonders angesprochen.
Daher eignet sich Die Zukunft schauen insbesondere für Menschen, die ihre eigene Zukunft gestalten wollen, konkrete Ziele haben, und diese Ziele unbedingt erreichen wollen.
Nein: Müssen!
Whoarrr!!
Weil beim Visualisieren eine gewisse Meditation nötig ist, sollte man sich vor Störungen von vornherein absichern.
Ansonsten gilt: ruhige Ecke, bequeme Lage, Augen zu und los geht’s.
Idealerweise weiß man, was man visualisieren wird, und geht selbstverständlich nicht in die Session nach dem Motto “Mal sehen was ich sehe.”
Im Gegenteil: Unbedingt die Kontrolle über die Bilder behalten!
- Augen: geschlossen halten
- Kopfhörer: nicht nötig, obgleich empfohlen
- Lautsprecher: dies ist eine der Sendungen, die man (allein oder gemeinsam) auch laut über die Stereo-Anlange anhören kann.
Normalerweise sagt man ja so, die beste Zeit fürs Visualisieren wäre morgens direkt nach dem Aufwachen oder abends kurz vor dem Einschlafen.
Damit ist jetzt Schluss.
Was soll man den noch alles nach dem Aufwachen oder vor dem Einschlafen machen?!
Ehrlich: To-do-Listen schreiben, Träume aufschreiben, Morgengebet, Abendgebet, Dankbarkeit üben, den Tag im voraus durchgehen, den Tag Revue passieren lassen, ein Buch lesen, Schmusen, Liebe machen, Wasser mit Zitrone trinken…
Da will man nicht noch seine Visualisierungsübrungen machen, da kommt man ja nie aus dem Bett.
Der Clou an dieser Sendung ist also, dass dieser Kurz-nach-dem-Aufwachen-Zustand (oder der andere Zustand) jederzeit künstlich herbeigeführt werden kann.
Es ist also egal, wann man Die Zukunft schauen anhört… sie funktioniert jederzeit.
Es bietet sich an, die bildliche Vorstellungskraft, die sich bei dieser Session entfaltet, für Deine eigenen Zwecke einzusetzen, und Dir ein Bild von Dir zu machen, das Dir gefällt, und das Du anstrebst.
Dieses Visualisieren soll so realistisch wie möglich ablaufen. Auch wenn das Bild unerreichbar scheint: stell es dir so genau vor wie Du kannst, behalte das Bild aufrecht und stabil.
Gucke es Dir aus allen möglichen Perspektiven an.
Und spiele mit dem Bild: ändere Größe, Farbe, Form, Schärfe, Entfernung, Rahmen, Perspektive, Bewegung im Bild, und so weiter. Bis Du das perfekte Bild hast, was Dir maximal Kraft schenkt.
Hinweis: Manchmal guckt man beim Visualisieren durch die eigenen Augen in die Welt, und sieht seine eigenen Hände und die Nasenspitze (das nennt man “assoziiert”)…
Und manchmal sieht man sich selbst von außen, völlig losgelöst von sich selbst, so als wäre man ein neutraler Betrachter (dies nennt man “dissoziiert”) – je nach Vorliebe, Intuition und Tagesform. Beides ist möglich und “richtig”.
Ein absolut wichtiger Punkt beim Visualisieren ist das richtige “Loslassen.” Man darf beim Visualisieren nicht verkrampfen.
Man muss das Wunschbild an einem bestimmten Punkt sogar verabschieden, es gehen lassen.
Und dies macht man am besten mit ehrlicher großer Dankbarkeit.
Dankbarkeit ist der Schlüssel.
Außerdem: Das Herz ist die Quelle der Dankbarkeit, nicht der Kopf.
Bedanke Dich dafür, dass das Wunschbild Wirklichkeit geworden ist – bevor es Wirklichkeit geworden ist.
Hast du diesen kleinen raffinierten Schritt kapiert?
Wenn nicht, dann lies den letzten Satz so lange, bis du ein Aha!-Effekt verspürst.
Das Bild täglich zu ändern wäre kontraproduktiv.
Und Zensur im Kopf zu betreiben (auch unterbewusst) wäre fatal.
Wenn das Bild erstmal steht, ist alles super. Wenn es eines Tages Realität wird, ist die Wirkung maximal.
Also Vorsicht beim Visualisierten! Es hat die Tendenz, sich zu manifestieren. Also Wirklichkeit zu werden.
Die Zukunft schauen
Visualisieren, Manifestieren und – Zauberei?
Visualisieren und Manifestieren gehören zusammen. Das eine läuft nicht ohne das andere.
Ach so?
Zunächst: Visualisieren ist eine bekannte “Erfolgsmethode.” Hierbei geht es darum, sich den künftigen Wunschzustand so vorzustellen, als wäre er bereits Gegenwart.
Es ist also quasi das “sich einschwören” auf eine bestimmte Zukunft.
Durch Visualisieren, bereitet man sich innerlich auf seine Wunschzukunft vor. Man gewöhnt sich an sie. Man nimmt sie so hin, als wäre sie bereits eingetreten, also als wäre sie völlig normal.
Durch permanentes Visualisieren programmiert man sich quasi innerlich um, und dadurch verändert man (hoffentlich) den äußeren Lauf der Dinge.
Wenn der Wunschzustand eintritt (wobei der Weg dorthin oft überraschende Kurven nimmt), hast sich der Wunsch “manifestiert.”
Man kann auch sagen: materialisiert.
Ein (visualisiertes) Bild aus der geistigen Ebene wurde im Verlauf der Zeit zu Materie. Dieses “Wunder” nennt sich Manifestation.
Wenn wir es nicht besser wüssten, würden wir sagen, es ist ein bisschen wie Zauberei.
Doch im Grunde passiert das mit allen Ideen.
Sie beginnen immer im Kopf.
Und je länger man sich mit ihnen befasst, umso wahrscheinlicher wird es, dass sie eines Tages Gestalt annehmen, und als Gegenstand in der Welt auftauchen.
Nehmen wir zum Beispiel eine Fußball-WM: Am Anfang stand die Idee. Ein paar Jahre Jahre später tragen alle Schals und tröten Vuvuzelas.
Oder ein junger Mann namens Schröder rüttelt am Bonner Kanzleramts-Tor und schreit: “Ich will da rein!”
Wer sich über seine Wünsche im Klaren ist, der kann Ziele formulieren.
Diese Ziele verdienen nur dann die Bezeichnung “Ziele”, wenn sie konkret sind, und zwar in allen möglichen Aspekten (was? wo? wieviel? wer? etc.).
Gerne kann man auch noch eine Deadline hinzufügen. Spätestens dann wird der Fortschritt auf dem Weg zum Ziel messbar.
Messbarkeit ist wiederum wichtig, um sich selbst nichts vorzumachen, falls man keine Fortschritte macht.
Oder um sich zu motivieren, weil man sieht, dass es objektiv gesehen vorwärts geht.